Das Projekt Hyperraum ist entstanden um Menschen über den bewussten Umgang mit psychoaktiven Substanzen aufzuklären. Das Thema Drogen ist in unserer Gesellschaft tabuisiert und Menschen die illegale psychoaktive Substanzen konsumieren werden dafür kriminalisiert und stigmatisiert.

Fängt man an  sich eingehender mit der Thematik „psychoaktive Substanzen“ auseinander zu setzen stellt man schnell fest das die allgemeine Drogen verteufelung und das Mantra „jeglicher Drogenkonsum ist zu vermeiden“ den Konsumenten mehr schadet als die Drogen selbst. Es kann bewusst und sinnvoll mit psychoaktiven Substanzen umgegangen werden. Doch das wird durch die aktuelle Drogengesetzgebung erschwert und behindert. Menschen die Drogen konsumieren werden zu kriminellen gemacht. Es wird allgemein angenommen das Drogenkonsum in jeglicher Form immer negativ ist, dabei wird komplet ausgeblendet das es auch bewusste und risikoarme Konsumweisen gibt.
Diese verallgemeinerung schadet jedem der in irgend einer Form mit Drogen in Kontakt ist.

Die Unterscheidung zwischen legalen Drogen und illegalen Drogen ist willkürlich und hat keinen wissenschaftlichen Hintergrund. Konsumenten und Menschen die sich für veränderte Bewusstseinszustände interessieren müssen unter den aktuellen Umständen leiden.

Ein besonders wichtiger und hervorzuhebender Punkt ist das Recht auf kognitive Freiheit oder auch Bewusstseinsfreiheit. Drogenprohibition und die Einschränkung unseres Rechtes über unseren eigenen Körper und was wir diesem zuführen zu entscheiden ist letztendlich eine absolute Einschränkung unserer Freiheit. Jeder Mensch sollte das Recht haben selber über seinen Bewusstseinszustand und wie er diesen gestaltet entscheiden zu dürfen. Die Drogengesetzgebung beraubt uns dieser Freiheit und stellt gewissermaßen bestimmte Formen der Wahrnehmung unter Strafe indem sie Substanzen illegalisiert welche diese Wahrnehmungsräume eröffnen.

Insbesondere die durch psychedelische Substanzen wie LSD, psilocybinhaltige Pilze, DMT oder Ayahuasca hervorgerufenen Bewusstseinszustände können sinnvoll zur Persönlichkeitsentwicklung, Kreativitätsförderung und Heilung genutzt werden. Vorausgesetzt sie werden bewusst eingenommen. Doch durch die Prohibition und das Tabu welches über das Thema Drogen herrscht wird sinnvolle Aufklärung, Auseinandersetzung und Kommunikation über veränderte Bewusstseinszustände eingeschränkt.

Und genau das möchte ich mit dem Projekt Hyperraum auflösen. Ich möchte einen Teil dazu beitragen das Tabu und Unwissen bezogen auf psychoaktive Substanzen zu lösen. Deshalb zeige ich mich ganz bewusst öffentlich und bekennend im Internet insbesondere auf Youtube um meine Erfahrungen, Gedanken und Konsumhinweise zu teilen.

Veränderte Bewusstseinszustände, Rausch und Drogenkultur sind Teil des Mensch seins. Ich wünsche mir eine Welt in der man offen über genau diese Themen sprechen kann ohne Angst vor Strafverfolgung oder den Gesellschaftlichen Folgen des Tabus.

In dem wir offener mit unseren Erfahrungen umgehen und mehr Kommunikation über diese Themen fördern lösen wir bereits das Tabu auf. Helft mir dabei und lasst euch nicht zum Schweigen bringen! Sprecht über eure Erfahrungen.