Skip to main content

1V-LSD – Das neue legale LSD

1V-LSD steht für 1-Valeroyl-D-lysergsäurediethylamid und ist auch unter dem Spitznamen “Valerie” bekannt. Es ist ein LSD-Derivat und aktuell weder vom Npsg noch vom BtmG erfasst und demnach in Deutschland legal. (Stand: 28.7.2021)

1V-LSD wurde kurz nachdem 1cP-LSD in das NpSG aufgenommen wurde, von einem der führenden Labore im Bereich neuer psychoaktiver Substanzen bekannt gegeben. An dieser Stelle wird sehr deutlich, dass die aktuelle Drogengesetzgebung in Deutschland offensichtlich nicht funktioniert. Die immer neuen Verbote führen zu neuen Molekülen die noch weniger erforscht sind, als die bereits bekannten Stoffe.

So auch im Falle von 1V-LSD, dass klassische seit 1943 bekannte LSD-25 ist inzwischen durch viele Studien als vergleichsweise ungefährliche und potenziell sogar medizinisch relevante Substanz eingestuft. Über Valerie bzw. 1V-LSD hingegen wissen wir bisher kaum etwas. Aufgrund der molekularen Beschaffenheit gehen Experten aktuell aber davon aus, dass 1V-LSD wie auch seine Vorgänger, als Prodrug im Körper zu LSD-25 verstoffwechselt wird.

Bevor es offizielle Forschungsergebnisse zu 1V-LSD gibt, sind persönliche Erfahrungsberichte über die Wirkung der Substanz sehr hilfreich um den Wirkstoff einzuordnen. Wir haben hier unsere ersten Erfahrungen für dich zusammengetragen.

1V-LSD.JETZT Kaufen1V-LSD.JETZT Kaufen

1V-LSD – Video Erfahrungsberichte

1V-LSD – Erfahrungsberichte

  • Geburtsjahr: 1991
  • Männlich,  182 cm, 60 kg
  • Substanz: 150µg 1v-LSD
  • Konsumform: Sublingal (15min), dann oral
  • Körperlich: Gesund. Psychisch: Neigung zu depressiven Verstimmungen
  • Konsumform: Zuerst sublingual (15 min.), dann oral
  • Setting: Natur am Wasser mit zwei guten Freunden, warmer Sommertag
  • LSD-Vorerfahrung: Ca. 30 mal LSD-25/1P-LSD/1cP-LSD
  • Weltanschauung: Panpsychismus, Idealismus, indirekter Realismus

T+ 00:00 Ich konsumiere mit einer Freundin eine Pappe mit 150 µg 1V-LSD. Meine Laune ist gut und ich bin entspannt. Angst vor einer schlechten Erfahrungen oder unvorhergesehener Nebenwirkungen durch die neue Substanz habe ich nicht. Musik läuft, das Lager ist aufgebaut und wir vertreiben uns die Zeit.

T+ 00:15 Wir starten eine kleine Runde WIM-Atmung, um das körperliche Wohlbefinden und das Raufkommen etwas zu unterstützen.

T+ 00:30 Hinter meinem Solarplexus breitet sich eine warme, wohlige Energie aus, die mit der Zeit langsam stärker wird. Eine Euphorie durchströmt meinen Körper und lässt mich grinsen.

T+ 01:00 Effekte sind nun deutlich spürbar. Meine Sinne schärfen sich und ich nehme die Natur intensiver wahr.

T+ 01:30 Erste optische Effekte treten auf. Wenn ich die Augen entspanne, fraktalisiert sich mein peripheres Blickfeld in einem kaleidoskopartigen Muster. In den Bäumen bilden sich dreieckige Zwirbel die sich langsam und wellenartig bewegen.

T+ 02:00 Ich bin angekommen. Fasziniert beobachte ich die Vorgänge der Natur und stelle jedes Ereignis in einen größeren Zusammenhang. Anhand des Fressverhaltens der Wasserflöhe konstruiere ich Rückschlüsse auf das Sozialverhalten und die Bedeutung für das Ökosystem. Bewegungen ziehen schlieren hinterher, als hätten meine Augen eine geringere Bildrate. So kann ich die Flugbahn und Bewegungsbahnen der Insekten nachvollziehen und mich ein bisschen in sie hineinversetzen.

Ich bekomme Lust, aktiv zu werden. Mein Wohlbefinden steigert sich immer weiter, bis eine starke Euphorie meinen ganzen Körper durchströmt. Bis auf leichte Rückenschmerzen fühle ich mich körperlich sehr gut. Den für mich bei LSD-25 typischen Bodyload spüre ich nicht.

Wir packen unsere Sachen um etwas die Natur zu erkunden.

T+ 03:00 Der Peak ist erreicht und ich befinde mich seit einiger Zeit auf einem Plateau mit relativ konstanter Stärke. Ich fühle mich sehr präsent, im Moment verhaftet. Meine Gedanken kreisen nur um das Hier und Jetzt. Ich verschmelze mit meiner Wahrnehmung, frei von Sorgen, Gedankenspiralen, Vergangenheit oder Zukunft. Die Sonne beglückt uns mit einem Farbenspiel, während sie sich dem Horizont nähert. Eine Schar Wildgänse fliegt durch einen Regenbogen. Die Szenerie ist so pittoresk, dass sie mich erheitert.

T+ 04:00 Wir steigen auf’s Fahrrad, um dem Sonnenuntergang entgegen zu radeln. Ich fühle mich sehr klar, zu allen Qualitäten in der Lage. Die Wirkung ist noch sehr präsent, aber hält nur noch wenige Überraschungen parat. Ich habe mich sehr gut eingependelt und analysiere die Schwebemuster von Stechmücken. Die durch den Sonnenuntergang bunten Wolken verändern langsam ihre Formen und bieten mir ein wunderschönes Schauspiel.

T+ 05:00 Wir machen uns auf den Heimweg und schlagen in der Wohnung meines Freundes auf. Der Szenenwechsel von der Natur in die städtische Wohnung ist erstmal schwierig zu verdauen. Mir fehlt die Komplexität und Schönheit der Natur. Stattdessen werde ich mit kalter Architektur und Dingen konfrontiert, die mich an den Alltag erinnern. Ich mache es mir gemütlich und gehe in mich. Ich spüre meinen Körper nach und reflektiere über mein Wohlbefinden. Mir wird drastisch bewusst, wie wichtig es ist, sich wohl in seinem Körper zu fühlen und sehne mich danach, dem einen höheren Stellenwert in meinem Leben zu geben.

T+ 06:00 Wir lassen den Abend gemütlich ausklingen und hören entspannt Musik. Die Gespräche schwappen ins Alltägliche, die visuellen Effekte werden schwächer. Ich trete den Heimweg an und versuche zu schlafen, doch zu viele Gedanken kreisen in meinem Kopf und lassen mir keine Ruhe, bis ich beschließe sie aufzuschreiben.

Fazit: Keine psychedelische Erfahrung lässt sich mit einer vorhergehenden vergleichen. Auch bei einer identischen Substanz ist das Set und Setting jedesmal so unterschiedlich, dass kein Trip dem anderen gleicht. Demnach ist es schwierig, 1V-LSD mit LSD-25 in Beziehung zu setzen. Wenn ich es forciere, könnte ich schon ein paar Aspekte nennen, die ich auf die Substanz und nicht das Set und Setting beziehen würde. Allerdings ist dabei auch fraglich, wie stark meine Autosuggestion wirkt. In einer Blindverkostung würde ich auf jeden Fall keinen Unterschied bemerken. Lediglich die Dramaturgie des Trips scheint mir bei LSD-25 etwas dynamischer zu sein, aber auch das ist ein Faktor, der sich stark durch das Set und Setting beeinflussen lässt. Schlussendlich bin ich überzeugt, von 1V-LSD als Prodrug und froh, wieder eine legale Möglichkeit zu haben, LSD zu erforschen.

  • Geburtsjahr: 1985
  • Weiblich, 174 cm, 65 kg, gesund
  • Substanz: 150 µg 1V-LSD
  • Konsumform: Zuerst sublingual (15 min.), dann oral
  • Setting: Mit zwei guten Freunden in der Natur am Wasser, mit Musikbox, leckeren Snacks und Obst an einem warmen Sommertag.
  • Set: Ich fühle mich psychisch stabil, habe gute Laune, Vertrauen in mich und meine Freunde als Trip-Partner und freue mich auf die neue Erfahrung.
  • LSD-Vorerfahrung: Sehr viele Low- und Mid-Dose-Erfahrungen, wenige High-Dose-Erfahrungen
  • Weltanschauung: Grobe Rahmung durch den Sozialkonstruktivismus, der stetig und flexibel mit dem Inhalt anderer Perspektiven gefüllt wird. 

 

T+ 00:00 Ich nehme mit meinem guten Freund zusammen einen 1V-LSD-Blotter mit 150 µg ein. Zuerst ca. 15 Minuten sublingual (unter der Zunge) und spüle ihn danach mit Wasser herunter.

 

T+ 00:15 Wir beginnen mit einer Wim Hof-Atmung, um uns zu entspannen und schließlich in den Trip gleiten zu lassen.

 

T+ 00:30 Ab dieser Zeit nehme ich ganz subtil wahr, dass sich eine Art leichte (An)Spannung im Bereich meines Oberbauchs bemerkbar macht. Jedoch muss ich dazu sagen, dass ich diese Wirkung durch den Austausch über eine Anfangswirkung mit meinem Trip-Partner und meiner leichten Aufregung als Placebo-Effekt nicht von der Hand weisen möchte.

 

T+ 01:00 In der Anfangszeit des Anflutens fühlt es sich nach über einer Stunde so an, als sei mein Wahrnehmung leicht geschärft und ich nehme nun achtsamer meine Umgebung als neugierige Beobachterin wahr. Aufgefallen ist mir, dass dieser typische LSD-Geschmack und das leicht veränderte Gefühl im Mund- und Rachenraum beim 1V-LSD fehlt. Ab dieser Zeit hat sich in meiner Stimmung auch merklich ein Gefühl der Euphorie breit gemacht.

 

T+ 02:00 Dieser Zustand hält sich noch immer auf dem gleichen Level und hier stelle ich auch schon den nächsten – und für mich sehr deutlichen – Unterschied zum LSD-25 fest. Bei meinen vergangenen LSD-Erfahrungen hat sich dieser Zustand der Euphorie und der anfänglich veränderten optischen Wahrnehmung nicht konstant gehalten, sondern war eigentlich immer von einer kontinuierlichen, wenn auch dezenten, Steigerung geprägt. Hier fühlt es sich wie ein Stillstand auf diesem Trip-Level an. Dieses Level ist also in psychischer Hinsicht durch einen euphorischen und enthusiastischen Gefühlszustand und optisch durch leicht ausgeprägte Unterschiede in der Kontur meiner näheren Umgebung modelliert.

 

T+ 03:00 Ab dieser Zeit nimmt das Anfluten jetzt so richtig Fahrt auf und es geht recht schnell Richtung Peak. Die Umgebung fing ganz LSD-typisch an, sich morphend zu verbinden. Ich nehme die Farben in der Natur intensiver wahr und beginne das Naturschauspiel was sich vor mir offenbart, begeistert aufzusaugen.

 

T+ 04:05 Meine 1V-LSD-Erfahrung ist auf dem Plateau des Peaks angekommen. In diesem Zustand bemerke ich in Bezug auf die visuellen Effekte keinerlei Unterschiede zum LSD-25. Die Dauer des Plateaus fühlt sich für mich, im Vergleich zum LSD-25, deutlich kürzer an.

 

T+ 04:20 Nun geht es ans Runterkommen. Ab diesem Level kann ich keine weiteren Unterschiede zwischen LSD und 1V-LSD ausmachen. Ich fange an, für mich ganz LSD-typisch, in mich zu gehen. Nun ploppen Themen hoch, die mit meiner persönlichen Lebensgeschichte in engen Zusammenhang stehen. Wir setzen uns in Bewegung und ich beobachte dabei meine Gedanken, die in mir einen recht selbstkritischen Eindruck hinterlassen.Ich fühle große Dankbarkeit, diese Erfahrung mit meinen 2 Freunden machen zu dürfen, denn mit ihnen kann ich auf nicht wenige super schöne und sehr intensive Trip-Erfahrungen zurückblicken. Trotzdessen weiß ich in diesem Moment, dass es eindeutig wieder an der Zeit ist, höher dosiert und mit mir alleine, viel tiefer in eine solche Selbstreflexion gehen zu wollen.

 

T+ 05:00 Wir treten langsam den Heimweg an. Die Stimmung ist ruhiger und jeder ist mehr bei sich angekommen. Bei der Rückfahrt lasse ich mich etwas zurückfallen und spüre noch einmal abschließend in mich hinein.

 

T+ 06:00 Wir kommen gleich in der Wohnung unseres Freundes an. Ich atme noch einmal tief ein und lasse beim Ausatmen die Magie des Trips, die sich bis eben noch in dieser idyllischen Naturszenerie abspielte, hinter mir. Ich fühle mich entspannt. Wir verbringen noch ein paar Stunden Zuhause bei unserem Freund, bevor ich mich auf meinen Heimweg mache. Dort angekommen spüre ich, dass ich erschöpft bin und lege mich zum Schlafen. Bis ich wirklich endgültig einschlafen kann, vergehen noch knapp 3 Stunden, in denen ich den Tag Revue passieren lasse. Dieser Prozess ist begleitet durch eine kritische Selbstwahrnehmung, die sich auf meine Zukunft bzgl. meines Jobs, meiner Wohnsituation und meiner Gesundheit beziehen. Als ich morgens aufwache, fühle ich mich wach und bereit, diese psychedelische Erfahrung integrieren zu wollen. Dafür suche ich am Abend einen sehr guten Freund auf und teile mit ihm meinen Gefühlszustand. Danach fühle ich mich optimistisch und bin für alle Aufgaben bereit, die mir das Leben noch schenken wird.

 

Fazit:

Rückblickend empfand ich den 1V-LSD-Trip sehr wohlwollend, lustig und zu späterer Stunde geistig leicht anspruchsvoll. Einen grundsätzlichen Unterschied konstatiere ich bei der Dauer und Intensität des Anflutens. LSD-25 flutet im Vergleich zu 1V-LSD bis zum Peak stetig oder wellenartig an, bei dem 1V-LSD fühlte es sich fast schon wie ein Stillstand auf diesem Trip-Level an. Erst sehr spät und dann ebenso sehr rasant, entfaltete sich die volle Wirkung und die Zeit auf dem Plateau erschien mir im Vergleich sehr kurz. Zur Potenz von 150 µg 1V-LSD im Vergleich zu 100 µg LSD-25 kann ich keine Einschätzung abgeben, da ich noch eine leichte LSD-Toleranz sowie eine Kreuztoleranz hatte und sich dadurch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Wirkung schwächer entfaltete.

Zu guter Letzt möchte ich an dieser Stelle betonen, dass jeder Trip individuell verläuft und deshalb keine psychedelische Erfahrung mit anderen Trip-Erfahrungen vergleichbar ist. Ganz gleich, ob es sich um dieselbe Substanz und Dosierung handelt. Denn maßgebend spielen fast unendlich viele Faktoren eine Rolle, die Einfluss auf den Verlauf einer psychedelischen Erfahrung haben. Dieser Erfahrungsbericht spiegelt mein persönliches Empfinden mit dieser neuen und noch unerforschten Substanz 1V-LSD wider. Außerdem darf auch nicht vergessen werden, dass bei diesem gemeinsamen Erforschen der Substanz, die Begleitung mit der Kamera und die fortlaufende Dokumentation des aktuellen Geschehens ebenso eine Einflussnahme zugesprochen werden muss. Nichtsdestotrotz tendiere ich nach dieser ersten Erfahrung dazu, dass 1V-LSD als legale LSD-Alternative prädestiniert sein kann. Ohne Skepsis freue ich mich schon jetzt darauf, 1V-LSD in einer höheren Dosis in einem sicheren Setting zum weiteren Erforschen und Vergleichen testen zu können.

Leave a Reply